Aussichtsturm auf dem Kaltenberg
Die
Trümmer des Aussichtsturmes verfallen weiter und erschaffen eine
stumme Erinnerung auf die Zeiten, als die Böhmische Schweiz eine
Gegend der leidenschaftlichen Wanderer bildete. Die Andenken an ihre
Tätigkeit sind sichtbar überall in der Umgebung. Man sollte sich
fragen, wie die Leute, die hier unter schwierigen klimatischen
Bedingungen und bei einer sehr schweren Lebensunterhaltweise lebten,
mit einer überraschenden Meisterschaft noch verschiedene Stege, Brücken
und weitere wunderschöne Bauwerke für die Entwicklung des Tourismus
aufbauen konnten. Das hat diesen Leuten nicht nur Vergnügung aus der
Schönheit der Gegend, aber auch relativ bedeutende Quelle der
Einkommen gebracht. Könnte es nicht auch heute so sein?
Heutzutage haben sich die Kosten für die Reparatur der Konstruktion
des Aussichtsturmes aus dem ursprünglichen Betrag mehrfach erhöht.
Und es handelt sich nicht um kleine finanzielle Kosten. Man muss sich
in diesem Zusammenhang fragen, ob vielleicht die Vertreter der
teilnehmenden Seiten der immer weiter verzögerten Verhandlungen
nicht zur Verantwortung gezogen werden sollten. Man findet nämlich
immer irgendein weiteres Problem, das auf den Tisch gelegt wird und
es ist nötig es hauptsächlich weiter und weiter zu lösen. Und so
kann man die wirkliche Arbeit weiter verschieben und verzögern. Ein
weiteres und zwar noch schwierigeres Problem klopft auf unsere Tür.
Anstatt dessen gibt
es
die erhebliche Befürchtung, dass die Konstruktion des technischen
Denkmales demontiert von Dieben in Sekundärrohstoffen enden könnte.
Überblick
der Maßnahmen zur Rettung des technischen Denkmales - des
Aussichtsturmes auf dem Kaltenberg in Hasel
* Zeugnis des Bauwerkes
aus September 1999
* Im März 2001 wurde die
Besitzübertragung auf die Stadt Böhmisch Kamnitz zwecks des Beginns
der Erneuerung durchgeführt
* Im Januar 2002 ein
Antrag um die Baubewilligung mit Bedingungen von DOSS gestellt, dazu
haben Lesy ČR, s. G. einen widersprüchlichen
Standpunkt geäußert. Und im Oktober desselben Jahres wurde das
baubehördliche Verfahren gestoppt.
* Ein bedeutender Moment
trat im Juli 2003 ein, das Ministerium für die regionale Entwicklung
der ČR billigte eine Dotation für die Erneuerung des
Aussichtsturmes auf dem Kaltenberg in der Höhe von 1,2 Millionen
Kronen zu. Mit Rücksicht auf die Ablehnung des Unternehmens Lesy
ČR, s. G., musste aber das Stadtamt die Dotation zurückgeben.
* Noch im Oktober 2003
wurde ein Projekt aus der Sicht des statischen Begutachtens nach den
Bedingungen des Stadtamtes in Tetschen zu Ende gearbeitet und es lief
ein neues Verwaltungsverfahren – Antrag um das Bauerlaubnis. Das
Unternehmen Lesy ČR, s. G. ist wieder damit nicht
einverstanden.
* Im Oktober 2004 ist das
Verwaltungsverfahren unterbrochen und gestoppt.
* Im Juni 2005 wurde ein
neuer Antrag um Baubewilligung unter Erfüllung der Bedingung des
Unternehmens Lesy ČR, s. G. – Erneuerung mit Hilfe der
Lufttechnik - gestellt.
* Schon im September 2005
wird das Verfahren neuerlich wegen der Missbilligungen vom
Naturschutzgebiet (CHKO) Lausitzer Gebirge und Lesy ČR,
s. G. unterbrochen. Als ein Argument wird das neue Bauwerk des
Aussichtsturmes erwähnt, was aber schon seit 2003, als neue
Projektdokumentation angeschafft werden musste, bekannt war. Die
Kosten für die neue Projektdokumentation betrugen 126.000 Kronen.
* Die Baubewilligung war
wieder stillgelegt wegen der negativen Einstellung der Vertreter des
Staatlichen Naturschutzgebietes Lausitzer Gebirge (SCHKO Lužické hory) im November 2005.
* Während des Jahres
2006 wurde ein neues Begutachten von Herrn Dipl.- Ing. Arch. Jandáček
über den gegenwärtigen Zustand der Stahlkonstruktion des
Aussichtsturmes ausgearbeitet und vorgelegt.
* Am 12.Januar 2007 lief
eine weitere Verhandlung im Stadtamt B. Kamnitz.